Fachbereich Soziale Teilhabe,
Kommunikation und Projekte

Inklusion betrifft alle Lebensbereiche!

 

In diesem Fach·bereich wollen wir Inklusion möglich machen...

Inklusion soll überall stattfinden:

Durch Leichte Sprache
Bei Fortbildungen
In Projekten
In der Öffentlichkeit

 

Teilhabe

Inklusion lässt sich nicht in Fachbereiche teilen. Erfolgreiche Projekte und Initiativen zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung zeigen:
Inklusion betrifft alle Lebenslagen! Dazu gehört aus verbandlicher Sicht auch ein Rundum-Blick auf das Thema. Um öffentliche Kampagnen und Initiativen anzustoßen, Raum für geförderte Projekte zu aktuellen Themen zu schaffen und um im Fortbildungsbereich aktuelle Themen frühzeitig und passgenau aufzugreifen, haben wir unsere Fachbereiche um den Bereich "Soziale Teilhabe, Kommunikation und Projekte" ergänzt.

Inklusion und Sport

Auch durch Sport lässt sich Inklusion erleben. Aus diesem Grund fand gemeinsam mit dem Karlsruher Sportclub (KSC) und dank freundlicher Unterstützung der Nahkauf/Rewe-Gruppe sowie Toto-Lotto Baden-Württemberg 2015 ein inklusives Fußballcamp statt, bei dem Kinder mit und ohne Behinderung Spaß am Spiel sowie den gegenseitigen Begegnungen hatten. Eindrücke des inklusiven Fußballcamps sehen Sie hier:

Video

Barrierefreiheit

Weil alle inklusiven Bemühungen nur dann Erfolg haben können, wenn auch das öffentliche Leben (zum Beispiel der Weg zur Arbeit, die Fahrt mit Bus und Bahn, die Orientierung in einem Gebäude) barrierefrei gestaltet ist, gehört für uns auch das Thema "Barrierefreiheit" zum Fachbereich. Bisher gibt es noch wenige Hinweise, was Barrierefreiheit für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung bedeutet.

Durch die Mitarbeit in Arbeitskreisen und Gremien wie z.B. bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation BAR, mit der Weiterentwicklung der Aktion "unbehindert miteinander", bei Zielvereinbarungsverhandlungen wie mit dem Sparkassenverband Baden-Württemberg oder delegiert durch die Bundesvereinigung Lebenshilfe im Vorstand von "Tourismus für Alle Deutschland (NatKo) e. V.": der Landesverband Lebenshilfe macht sich dafür stark, dass zukünftig auch Menschen mit sogenannter geistiger bei Planungen häufiger berücksichtigt werden.

Gleichzeitig haben wir das Thema in den letzten Jahren mit Projekten (z.B. BKB-Projekt "Kriterienkatalog zur Barrierefreiheit für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung") weiterentwickelt.

Leichte Sprache

Gerade, wenn es um schwierige, politische Themen oder rechtliche Fragen geht, bemerken wir häufig:
Sich verständlich und in Leichter Sprache auszudrücken ist gar nicht so einfach. Aus diesem Grund bieten wir Schulungen und Übersetzungen in Leichter Sprache zum Beispiel für Mitarbeitende der Öffentlichen Verwaltung an. Damit gemeinsam neue Kommunikationsmöglichkeiten entwickelt werden und Informationen zukünftig noch mehr Menschen erreichen und ein gemeinsamer Dialog möglich wird. Leichte Sprache ist unter anderem für folgende Zielgruppen relevant:

  • Menschen mit so genannter geistiger Behinderung
  • Ältere Menschen
  • Menschen mit Lern·behinderung
  • Funktionale Analphabeten
  • Menschen mit einer Hör·behinderung
  • Menschen mit Migrations·hintergrund
  • Flüchtlinge

 

Der Fachbereich sowie der gesamte Landesverband Lebenshilfe setzen sich dafür ein, dass es mehr Dokumente in Leichter Sprache gibt. Gerne beraten wir sie dazu.