Fachbereiche Kindheit, Jugend und Offene Hilfen

Bildung und Freizeit als Brücke zur Teilhabe

 

Jedes Kind soll seinen Platz zum Lernen und Entwickeln finden.

Zum Beispiel:

Im Schul·kindergarten
Im Regel·kindergarten
In den verschiedenen Schulen

Der Landesverband berät Eltern und Einrichtungen:
Wie sieht ein guter Platz für das jeweilige Kind aus.

Viele Menschen brauchen Beratung und Unterstützung.
Familien·entlastende Dienste kümmern sich um Familien mit Menschen mit Behinderung.

Zum Beispiel durch:

Angebote in den Ferien
Einzel·betreuung
Schul·begleitung

Der Landesverband unterstützt die Familienentlastenden Dienste bei ihren vielfältigen Aufgaben.

 

Familienentlastende Dienste

In Trägerschaft der Lebenshilfe-Orts- und Kreisvereinigungen in Baden-Württemberg gibt es derzeit 65 Offene-Hilfen-Dienste. Sie bieten sozialraumorientierte und niederschwellige Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien an. Dazu gehören Einzelbetreuungen entweder in den Räumlichkeiten der Familie oder auch außerhalb, Gruppenangebote sowie Betreuungen über mehrere Tage. Viele Offene-Hilfen-Dienste bieten auch ein breit gefächertes Ferienprogramm einschließlich Reisen an.

Darüber hinaus gibt es viele Besonderheiten bei den unterschiedlich aufgestellten Offenen Hilfen:
Es gibt Beratungsstellen, spezielle Beratung zum Persönlichen Budget, Familienunterstützung in Krisen, Schulbegleitung, Bildungsassistenz und vieles mehr. Die Offenen Hilfen setzen sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen gestalten können. Sie sind in den Kommunen eine treibende Kraft, Inklusion voran zu bringen. Die Offenen Hilfen sind vor Ort wichtige Netzwerk-Partner. Sie erschließen Kontakte zu vielen Institutionen und Anbietern in den Gemeinden und sensibilisieren dort für die Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung.

Die vielfältigen Veränderungen in der Behindertenhilfe bedeuten für die Offenen Hilfen, sich noch mehr in der Weise einzubringen, dass sehr unterschiedliche und individuelle Lösungen für die Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderung gefunden und praktiziert werden.

Kindheit und Jugend

Die Lebenslagen im Kindes- und Jugendalter von jungen Menschen mit Behinderung und ihren Familien sind gekennzeichnet von einer Vielzahl von Anforderungen und Problemlagen, die es zu bewältigen gilt. Hierbei bietet die Lebenshilfe vielfältige Unterstützung und Hilfen an.

Im frühen Lebensalter trifft eine Familie mit einem Kind mit Behinderung in der Regel auf das System der Frühförderung. In Baden-Württemberg gibt es die Sonderpädagogischen Frühberatungsstellen, in der Regel in Trägerschaft der Schulen und die Interdisziplinären Frühförderstellen in Trägerschaft der freien oder öffentlichen Wohlfahrtspflege. Von den derzeit 38 Interdisziplinären Frühförderstellen in Baden-Württemberg sind 7 in Trägerschaft der Lebenshilfe. Hier finden Eltern Beratung und Unterstützung und die Kinder Therapie und Förderung. Die Angebote sind für die Eltern kostenlos.

Kindertagesbetreuung ist für Kinder mit Behinderung ebenso ein Rechtsanspruch wie für Kinder ohne Behinderung. Seit dem 01. August 2013 gibt es zudem einen Rechtsanspruch auf eine Kindertagesbetreuung ab dem ersten Lebensjahr (in Kinderkrippen oder in Kindertagespflege). Ab dem 3. Lebensjahr können Eltern von behinderten Kindern zwischen mehreren Betreuungsformen wählen. Die Lebenshilfe-Orts- und Kreisvereinigungen sind häufig Träger von Schul- und Regelkindergärten unter einem Dach (die sogenannte "Intensiv-Kooperation") und betreuen und fördern hier Kinder mit und ohne Behinderung. Die Lebenshilfe baut auch zunehmend Inklusive Krippen auf.

Schule

Seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention, in Deutschland rechtskräftig seit dem 26. März 2009, wünschen sich Eltern eine echte Wahlmöglichkeit zwischen Sonderschule und Regelschule. Der Landesverband der Lebenshilfe unterstützt und begleitet den Prozess, gute Strukturen für die sogenannte inklusive Beschulung zu entwickeln. Mit vielen Aktivitäten, wie z.B. Gespräche mit den Verantwortlichen im Kultusministerium, Handreichungen für Eltern und Fachkräfte, Veranstaltungen und Tagungen für die beteiligten Zielgruppen, macht sich die Lebenshilfe stark für "eine Schule für alle Kinder".

 

Ihre Ansprechpersonen

Nora Burchartz
Referentin Kindheit und Jugend, Offene Hilfen
Telefon: +49 (0)711/255 89 -20 
nora.burchartz@lebenshilfe-bw.de

Döndü Oktay
Referentin Fachbereich Offene Hilfen
Telefon: +49 (0)711/255 89 -70 
doendue.oktay@lebenshilfe-bw.de

Heidrun Meyerl
Assistenz
Telefon: +49 (0)711/255 89 -30 
heidrun.meyerl@lebenshilfe-bw.de

Hilfreiche Links

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