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Lebenshilfe Bruchsal: Die Bruchsaler Werkstätten sind mit dem KVJS "Innovationspreis Integration" ausgezeichnet worden.

Zahlreiche Werkstätten für behinderte Menschen aus ganz Baden-Württemberg hatten sich um den „Innovationspreis Integration 2014“ des Kommunalverbandes Jugend und Soziales (KVJS) beworben, nun hatten die Bruchsaler Werkstätten ihn erhalten: Er wurde in einer Feierstunde in der Bruchsaler Hauptwerkstatt der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten verliehen. Seit dem Jahr 2006 vergibt der KVJS diesen Preis.
Mit diesem Preis werden Sonderschulen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder Integrationsunternehmen (IP) ausgezeichnet, die ein sehr erfolgreiches Integrationskonzept für den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt entwickelt und damit die Teilhabe besonders betroffener schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben in hohem Maße gefördert haben.
Der Erste Vorsitzende Alex Huber, bedankte sich für den mit 3.000 Euro dotierten Preis. Er sprach über das Projekt KoBV (Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt), das von der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. als erste Einrichtung in Baden-Württemberg bereits vor 10 Jahren begonnen wurde. KoBV dient der Vermittlung von Schulabgängern der Sonderschule auf den 1. Arbeitsmarkt, hierzu arbeiten Berufsschule, Integrationsfachdienst und der Jobcoach der Lebenshilfe eng zusammen.
„Uns ist bewusst, dass wir uns mit diesem Weg erst am Beginn zu einer flächendeckenden Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen befinden. Es ist aber ein ganz entscheidender Schritt, da es für alle, die daran beteiligt sind – nicht nur für Menschen mit Behinderung – ein Gewinn ist und dadurch deutlich wird, dass von einer gelingenden Inklusion alle profitieren“, so Huber.
Grußredner waren: Landesbehinderten- Beauftragter Gerd Weimer, Verbandsdirektor des KVJS Roland Klinger, die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und der Leiter des Dezernats Mensch und Gesellschaft des Ladratsamtes Karlsruhe, Peter Kappes. In seiner Laudatio betonte Weimer die „exzellente“ Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Integrationsfachdienst. Sein Dank galt allen, die an dem Projekt mitgemacht haben: IFD, Schulen und die beteiligten Firmen.
Roland Klinger betonte in seiner Ansprache, dass 397 der 740 im Landkreis Karlsruhe zur Ausgleichabgabe veranlagten Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht von Mitarbeitern mit Behinderung nicht nachkämen. Er sprach seine Glückwünsche für das außerordentliche Engagement aus und betonte die Leuchtturmfunktion für andere. Die Oberbürgermeisterin lobte die „ausgezeichnete Arbeit“ der Bruchsaler Werkstätten, insbesondere das neue Schulmöbelsortiment. Nun gelte es, die Produkte an die Auftraggeber zu bringen. Dies läge auch in der Verantwortung der Kommunen und des Landratsamts. Sie überbrachte zudem die Glückwünsche des Waghäuseler Oberbürgermeisters und Mitglied des Landtags, Walter Heiler. Peter Kappes überbrachte die Glückwünsche des Karlsruher Landrats Christoph Schnaudigel und wies auf das langjährige, außergewöhnliche Engagement der Lebenshilfe und deren Vielzahl an neuen und individuellen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap hin. Der Lebenshilfe-eigene Cateringservice hatte versiert die Bewirtung der Gäste übernommen. Auch drei Rundfunksender „Die Neue Welle“, „Radio Regenbogen“ und „SRW4“ (Studio Karlsruhe) berichteten über die Preisverleihung. 

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